Wie oft haben wir Erfolg gesehen? Wie sieht es aus? Ist es etwas, das über Nacht erreicht werden kann UND nachhaltig ist?

Das Leben ist ein gewundener Weg, ein langer Marathon, eine Reise mit vielen Kurven und Kurven, die all unsere Kraft und Stärke bis zum Ende erfordert. Im Leben geht es nie nur um einen Moment der Herrlichkeit, sondern darum, wie wir uns durch die ganze Reise bis zu unserem letzten Atemzug kämpfen und bemühen. Es geht um die gesamte Reise und darum, wie sie uns bis zum Ende zum Besseren verändert, und nicht um kleine Taschen voller Ruhm.

Als ich ein Teenager war, war ich ein Künstler. Ich schrieb mich an der Kunsthochschule ein (der jüngste Student in diesem Programm an dieser alten Kunstschule zu dieser Zeit), um chinesische Pinselmalerei zu lernen.

Der Lehrer war ein interessanter Herr, der lange Zeit Lehrer am College gewesen war. Es gibt 2 Formen der chinesischen Pinselmalerei – „Gongbi“ (der Ansatz mit feinen Strichen) und „Xieyi“ (der Ansatz mit groben Pinselstrichen). Dieser Lehrer würde uns beide Techniken beibringen, obwohl jeder von uns eher Neigungen zu einem Ansatz als zu dem anderen oder zu beiden finden würde.

Der Lehrer lässt uns Gemälde kopieren, die er zuvor gemacht hat, da das Kopieren von Gemälden eine der Einstiegsmethoden des Unterrichtens der chinesischen Pinselmalerei ist. Wir kopierten viele seiner Gemälde mühsam in „xieyi“- und „gongbi“-Strichzügen zu Themen wie Natur, Flora, Fauna, Menschen und Stillleben.

Meine Natur ist eher freigeistig, und natürlich würde ich mich zum „xieyi“-Malstil hingezogen fühlen. Ich mochte die „Gongbi“-Methode überhaupt nicht, die für mich damals ein Malstil war, der im Vergleich zur „Xieyi“-Methode verblasst – die IMHO im Vergleich dazu voller Energie, roh und kraftvoll ist feine Striche von „Gongbi“, die leblos und rein technisch wirken können. Trotzdem musste ich mich mühsam anstrengen, um die „Gongbi“-Gemälde gegen meine persönlichen Vorlieben selbst nachzubauen.

Dann kam eine Zeit, in der wir uns dem Abschluss näherten und der Lehrer uns allen, die noch übrig waren, sagte, dass er für jeden von uns ein Namenssiegel schnitzen würde. Ein Namenssiegel ist normalerweise ein kleiner Marmorblock (oder ein ähnlicher Block), in dessen Unterseite der Name der Person eingraviert ist. Das Siegel würde gegen die Siegelpaste (normalerweise rot) gedrückt und dann als Beweis für die Identität des Künstlers auf chinesische Kalligraphie und Gemälde gestempelt.

Es gibt zwei Methoden, um ein Namenssiegel zu schnitzen: (2) Schnitzen Sie den Namen aus der Oberfläche heraus, was unendlich einfacher ist, oder (1) Schnitzen Sie die Oberfläche, die den Namen umgibt, heraus, was viel mehr vom Siegelschnitzer verlangt.

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Der Lehrer entschied sich für die einfachere Methode, den Namen aus der Oberfläche zu schnitzen, was vollkommen in Ordnung ist. Aber was mich ärgerte, war, was er meinem Namen angetan hat.

Mein chinesischer Name hat 3 Zeichen, das letzte Zeichen wird als „jia-1“ (der erste Ton) ausgesprochen. Die Zeichen in der chinesischen Sprache verwirren oft einige Ausländer beim Erlernen der Sprache, da viele Zeichen in unterschiedlichen Tönen ausgesprochen werden und ein flacher oder falsch ausgesprochener Ton die kontextbezogene Bedeutung des gesprochenen Wortes anders wiedergeben kann. Außerdem gibt es viele Zeichen mit dem gleichen Ton, auch wenn das eigentliche Zeichen völlig anders ist, und haben unterschiedliche Bedeutungen.

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Der Lehrer hat mein letztes Zeichen „jia-1“ mit einem völlig anderen Zeichen mit demselben Klang geschnitzt, einfach weil das von ihm gewählte Zeichen sehr wenige Striche hatte und daher einfacher zu schnitzen war. Aber es würde bedeuten, dass das, was er geschnitzt hat, überhaupt NICHT mein Name war. Er wusste, dass er diesen Charakter bewusst und nicht aus Unwissenheit gewählt hat, und das hat mich damals geärgert, weil er uns als Lehrer immer gesagt hat, dass wir niemals abkürzen sollen und dass jeder Strich pflichtbewusst kopiert und gelernt werden muss. Für ein kleines Kind war dieses heuchlerische Verhalten inakzeptabel.

Wenn Sie im Leben den Weg der Geschichte verfolgen, werden Sie sofort feststellen, dass viele der größten Köpfe, ob Künstler, Musiker, Wissenschaftler oder Erfinder, mit Herz und Seele für das gearbeitet haben, woran sie glaubten. Nein erfolg, vor allem wenn er bis zum ende anhält, kann erreicht werden, ohne sich bis zum letzten atemzug ganz hineinzuversetzen. Und die Geschichte kann das am besten beurteilen.