Vor kurzem waren die Weltmedien über einen bestimmten Fußballer, der einen anderen auf dem Fußballplatz gebissen hatte, bestürzt und schienen damit durchgekommen zu sein. Immerhin hat er das schon ein paar Mal gemacht und war nie dauerhaft daran gehindert, professionell zu spielen (dh große Gehaltsschecks zu bekommen).

Die ständige Frage, die wir als Führungskräfte oder Personalvermittler stellen müssen, lautet: Rekrutieren und halten wir Menschen, die primadonna (oder schlimmer noch asoziales und soziopathisches) Verhalten zeigen, nur weil sie Unternehmensziele zu erreichen scheinen oder „Star-Performer“ sind, oder tun wir das? nur Leute rekrutieren und behalten, die gut mit anderen zusammenarbeiten können?

Wenn wir jemanden einstellen und dann behalten, der bei der Arbeit brillant ist, aber für andere Kollegen oder sogar Chefs unsozial und sogar soziopathisch ist, senden wir möglicherweise das falsche Signal an die anderen Mitarbeiter der Organisation. Wir könnten implizieren, dass es in Ordnung ist, anderen gegenüber böse zu sein, solange wir die obersten Ziele erreichen. Die anderen Mitarbeiter werden sich demoralisiert fühlen und die allgemeinen Unternehmensziele werden sich verschlechtern. Als Führungskräfte oder Personalvermittler müssen wir uns dann mit einem toxischen Umfeld auseinandersetzen, das allen verbleibenden Personen keine Nahrung oder Ermutigung bietet.

Umgekehrt senden wir, wenn wir jemanden einstellen und halten, der eine gute Arbeitsmoral, einen ernsthaften Lernsinn und kompromisslosen Respekt gegenüber anderen aufweist, das richtige Signal an die gesamte Organisation, dass der gegenseitige Respekt von größter Bedeutung ist und dass die Unternehmensziele dies sind als zusammenhängendes und kollegiales Team zusammen getroffen werden. In einem solchen Umfeld arbeiten wir als Expertenteam zusammen, das sich gegenseitig respektiert, unabhängig von der individuellen Amtszeit.

Als Führungskräfte oder Personalvermittler liegt es an uns, immer die Botschaft zu bekräftigen, dass wir nach Teamplayern suchen, nicht nach falschen Diven. Keine einzelne Person ist so brillant, und die Summe aller Mitarbeiter, die gut zusammen spielen und spielen, wird jeden externen Konkurrenten übertreffen. Arroganz hat in einer modernen Organisation in Echtzeit keinen Platz, und Demut geht weit, weit.

Dr Seamus Phan ist CTO und Head of Content bei McGallen & Bolden. Er ist Experte für Technologie, Strategie, Branding, Marketing, Führungstraining und Krisenmanagement. Dieser Artikel kann gleichzeitig auf seinem erscheinen Blog. Verbinden Sie sich mit LinkedIn. © 1984-2020 Seamus Phan et al. Alle Rechte vorbehalten.